Archiv für den Monat: Dezember 2019

ROM 05|19

Untergründe, Abgründe

Die sprichwörtlichen Scherben, die sich gerne zeigen, wenn man im Untergrund sucht (Foto: Sarah A. Besic, CC BY-SA 4.0)

Wenn man sich Untergründen, fremden wie auch eigenen, zuwendet, öffnen sich dadurch mitunter in Folge auch Abgründe. Diesbetreffs bedarf es dabei nicht zwingend einer willentlichen Bewusstheit, diese jedoch vorangestellt, erleichtert das Unterfangen ungemein.

Die Kontrolle über Richtung, Tiefe und Geschwindigkeit des Voranschreitens in besagte Anderwelten ist erwünschterweise dem oder der Entdecker(in) vorzubehalten, wenngleich dies durchaus nicht immer gewährleistet werden kann. Ein unwillkürliches Entgleiten der haltenden Zügel ruft regelmäßig Erstaunen, Erschrecken oder sogar Entsetzen hervor.

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ROM 04|19

Zwischen Warten und Verweilen

Die Lateranbasilika, ein Nebendarsteller des Tages (Foto: Sarah A. Besic, CC BY-SA 4.0)

Wenn einer eine Reise tut, dann… – ja, was eigentlich dann?
Dann passieren vor allem erstmal viele Dinge. Begebenheiten ereignen sich, Begegnungen finden statt, Wahrnehmungen finden Raum, Assoziationen werden vorgenommem und Einstellungen werden hinterfragt und erfahren Änderungen und Verhaltensweisen werden angepasst.

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ROM 03|19

Von Achsen und Blöcken

Das morgendliche Pilger-Panorama (Foto: Sarah A. Besic, CC BY-SA 4.0)

Abermals kündete der Ruf von Tieren vom Beginn eines neuen Tages. Die zuvor schon gewürdigten Alexandersittiche krakeelten fröhlich im Baum gegenüber meines Zimmers und flatterten durch das regennasse Blattwerk. Der Geruch von Kiefernharz mischte sich mit Blumenduft und zog durch die feuchtwarme Luft zum meiner Nachtstatt.

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ROM 02|19

Rituale, Entrückungen und Loslassen

Der morgendliche Blick aus dem Fenster (Foto: Sarah A. Besic, CC BY-SA 4.0)

Als ein gutes Zeichen intentionsloser Entspannung kann gewertet werden, wenn der Körper ohne Wecker einen Zeitpunkt findet, zu welchem er es als dienlich und angemessen erachtet, aus dem Reich der Träume in den Wachzustand hinüberzugleiten.

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ROM 01|19

Aller Anfang ist erstaunlich…

Der meinige Anfang der Via Appia (Foto: Sarah A. Besic, CC BY-SA 4.0)

Es besteht noch Hoffnung. Vorgefundene Aspekte dieses Daseinsbereiches sind auch im Jahre des Herrn MMIXX noch deutlich wirkmächtiger als die himmelstrebenden Bezwingungs- und Machbarkeitsphantasien des Homo Sapiens  (besser: Homo qui postulat sapientia), wie der vergangene Tag eindrucksvoll bewies.

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